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    Bremsscheiben
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    Nachsteller, Trommelbremse
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    Reparatursatz, Hauptbremszylinder
    Bremssattel-Reparatursatz
    Hauptbremszylinder
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    Bremssattel-Reparatursatz
    Gleitbolzen für Bremssattel
    Bremssattelhalter
    Bremsbacken
    Bremskraftverstärker
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    Bremsen

    Bremsen

    Die Bremsen eines modernen Autos sind in der Lage, das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit und Strecke extrem stark zu verzögern. Sie werden von verschiedenen elektronischen Systemen unterstützt.

    Moderne Autos sind mit Scheibenbremsen ausgestattet. Eine hinter dem Rad montierte Metallscheibe wird beim Betätigen des Bremspedals abgebremst. Vereinfacht gesagt, wird dabei kinetische Energie in Wärmeenergie umgewandelt. Anders ausgedrückt: Die Bremsbeläge, die die Bremsscheibe abbremsen, müssen hohen Temperaturen standhalten, ohne zu schnell zu verschleißen. Bremsbeläge nutzen sich ab und müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

    Keramische Bremsen

    Sportwagen verfügen mitunter über Keramikbremsscheiben (beispielsweise der Porsche 911). Diese Bremsscheiben sind unempfindlich gegenüber Hitze und extrem verschleißfest. Dadurch halten sie auch starker und dauerhafter Beanspruchung stand, ohne dass es zu Fading kommt.

    Fading

    Das sogenannte Fading (auch als „nachlassende Bremswirkung“ bekannt) tritt auf, wenn die Bremsleistung durch starke und anhaltende Beanspruchung nachlässt. Um die gleiche Bremswirkung zu erzielen, muss das Bremspedal tiefer durchgetreten werden, und die Verzögerung ist spürbar geringer. In diesem Stadium riechen die Bremsen meist schon länger nach Bremsflüssigkeit. Unter normalen Fahrbedingungen tritt Fading nicht auf.

    Bremsen: diagonal geteilter Bremskreis
    Für maximale Sicherheit ist das Bremssystem diagonal aufgeteilt. Das heißt, es gibt zwei Hydraulikleitungen, die jeweils ein Vorder- und ein Hinterrad betätigen. Sollte eines der beiden Systeme ausfallen oder undicht werden (das Bremssystem ist hydraulisch und arbeitet mit Bremsflüssigkeit), bremst das Fahrzeug weiterhin über mindestens ein Hinterrad und insbesondere über ein Vorderrad. Dies ist wichtig, da beim Bremsen der größte Teil der Bremskraft von den Vorderradbremsen kommt, weil sich das Fahrzeuggewicht nach vorne verlagert. Daher verschleißen die vorderen Bremsbeläge schneller als die hinteren.

    ABS

    ABS steht für Antiblockiersystem. Sensoren an den Rädern erkennen, wenn ein Rad zu blockieren droht (beispielsweise bei einer Notbremsung oder auf Schnee oder Eis). In diesem Fall reduziert ein Steuergerät den Bremsdruck leicht, um ein vollständiges Blockieren des Rades zu verhindern. Dadurch bleibt das Fahrzeug jederzeit lenkbar und der Bremsweg wird minimiert.

    ABS stammt ursprünglich aus der Luftfahrtindustrie und wird seit den 1980er-Jahren in Autos eingesetzt. Der Ford Scorpio war das erste Auto, das serienmäßig mit ABS ausgestattet war. Heute werden ABS-Sensoren für viele weitere Funktionen genutzt, die das Bremsen unterstützen. Beispielsweise verwendet die Traktionskontrolle diese Sensoren, um den gegenteiligen Effekt zu erzielen: maximale Haftung ohne Durchdrehen der angetriebenen Räder.

    Bremsassistent

    Der Bremsassistent erkennt Notsituationen anhand der Betätigung des Bremspedals. Im Notfall baut er automatisch und blitzschnell den maximalen Bremsdruck auf und sorgt so für die größtmögliche Bremskraft. Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder.

    Hügelfestung

    Wie der Name schon sagt, verhindert die Berganfahrhilfe, dass das Auto am Hang zurückrollt, wenn man die Bremse zum Anfahren löst. Es handelt sich im Wesentlichen um eine elektronische Version der Berganfahrhilfe.

    ESP

    ESP steht für Elektronisches Stabilitätsprogramm. Es sorgt dafür, dass das Fahrzeug in Gefahrensituationen kontrollierbar bleibt. Durch gezieltes Abbremsen der vier Räder – im richtigen Moment – und durch Reduzierung der Motorleistung verhindert es ein Schleudern des Fahrzeugs (soweit möglich). Es reagiert extrem schnell. ESP ist seit 2011 für alle neu eingeführten Fahrzeugmodelle Pflicht. Modelle, die bereits vor diesem Zeitpunkt zugelassen und weiterhin als Neuwagen verkauft wurden, mussten ab dem 1. November 2014 mit ESP ausgestattet werden.

    ESP verfügt über mehrere Steuereinheiten:

    • Raddrehzahlsensoren messen die Drehgeschwindigkeit der Räder.

    • Ein Querbeschleunigungssensor misst die seitliche Bewegung des Autos.

    • Ein Lenkwinkelsensor misst den Einschlag der Vorderräder.

    Überschreiten die von diesen Sensoren gemessenen Werte bestimmte Grenzwerte, erkennt das Fahrzeug die drohende Schleudergefahr. Das System weist dann die Motorsteuerung an, die Leistung zu reduzieren. Die ABS-Pumpe erhält den Befehl, die entsprechenden Räder abzubremsen. Alle diese Aktionen werden innerhalb von Millisekunden verarbeitet und ausgeführt.

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